Großschriftkennzeichnung auf Aluminium

Zusammenfassung

Ein Verarbeiter und Vertriebshändler von Aluminium musste seine vorhandenen Drop-on-Demand-Druckköpfe und Steuerterminals von Matthews Marking Systems auf den neuesten Stand bringen, um den sich ändernden Anforderungen eines langjährigen Kunden mit Einzelanfertigungen gerecht zu werden. Das bisherige System war nicht in der Lage, die erforderliche Anzahl von Druckköpfen zu steuern und bot nur eine begrenzte Flexibilität in Sachen Mitteilungen.Matthews Marking Systems installierte seine neuesten Drop-On-Demand-Druckköpfe zusammen mit der Plattform MPERIA® zur Automatisierung der Kennzeichnung und Kodierung. So konnte das Unternehmen sein Kennzeichnungsangebot für alle seine Kunden erweitern und gleichzeitig seinen Tintenverbrauch reduzieren.

Ziel

Als ein Hersteller und Vertriebshändler von individuell geschnittenen Aluminiumblechen und -stangen von einem großen, langjährigen Kunden gebeten wurde, seine Kennzeichnungskapazitäten bei den zugeschnittenen Blechen und Stangen in seinem knapp 10.000 Quadratmeter großen Werk zu erweitern, wandte sich das Unternehmen erneut an Matthews Marking Systems, um ein Upgrade durchführen zu lassen. Beim Schneiden der einzelnen Bleche druckt das Unternehmen Chargen- und Datumscodes zur Rückverfolgbarkeit (dies wird von Kunden aus dem Militärbereich benötigt) sowie Informationen über die Materialeigenschaften des Blechs, zum Beispiel Legierungstyp und Stärke auf. Mehr als 10 Jahre zuvor hatte das Unternehmen zwei Drop-on-Demand-Midi-Druckköpfe aus Matthews 3000er-Serie mit 7 Ventilen, gepaart mit einem Steuerterminal von Matthews installiert, die die zugeschnittenen Bleche von ihrer Position oberhalb der Produktionslinie aus kennzeichnen (Top-down-Kennzeichnung). Obwohl das System extrem zuverlässig lief (es musste nie zurückgeschickt oder repariert werden), hatte Matthews seitdem beide Technologien mit verbesserten und erweiterten Funktionalitäten nachgerüstet. Außerdem wäre es mit der veralteten Steuerungstechnologie des Unternehmens unmöglich, mehr als vier Druckköpfe zu verwalten und zu betreiben. Aufgrund der geänderten Anforderungen des Kunden musste das Unternehmen nun jedoch acht Druckköpfe gleichzeitig betreiben können.

Die Aufgabe bestand darin, das Aluminiumblech in verschiedene Breiten zu schneiden (entweder an einer späteren Stelle im Prozess oder vom Kunden), wobei jedes Stück dennoch seine Kennzeichnung für Zwecke der Rückverfolgbarkeit behalten sollte. Könnte man bis zu acht Druckköpfe einsetzen, würde das dem Wunsch des Kunden nach mehr Kennzeichnungsreihen auf einem einzigen Alublech gerecht werden.

Matthews Lösung

Die Empfehlung von Matthews sah vor, die veralteten Druckköpfe durch acht seiner Drop-on-Demand-Midi-Druckköpfe aus der 8000 Serie mit 7 Ventilen und zwei V-Links und eine neue Hochdruck-Tintenpumpe zu ersetzen – alle gesteuert durch MPERIA®, Matthews Automatisierungsplattform für Kennzeichnung und Kodierung. Die 8000 Druckköpfe arbeiten mit Mikroventiltechnologie und halten 6 Milliarden Zyklen durch, bevor eine Justierung erforderlich ist – damit sind sie noch zuverlässiger als die bisherige Lösung des Kunden. Sie verarbeiten problemlos nicht poröse Tinten, ohne zu verstopfen, und ermöglichen sogar Kennzeichnungen aus Tinten mit schnell trocknenden Lösungsmittelformulierungen.

Die Kommunikation zwischen Druckköpfen und MPERIA®-Plattform erfolgt mittels einer Ethernet-Verbindung über die V-Link-Module. MPERIA® steuert die Bedienung jedes Druckkopfes und hat einen integrierten Mitteilungseditor, mit dem Kennzeichnungen, Codes und anderen Informationen über die Touchscreen-Benutzeroberfläche bearbeitet werden können. ErgebnissernSeit der Installation der aktualisierten Lösung von Matthews, die im Übrigen weniger als einen Tag dauerte – verzeichnet das Unternehmen einen geringeren Tintenverbrauch pro Druckkopf im Vergleich zum alten System bei gleichbleibender Qualität der Kennzeichnungen. Die für das Kennzeichnungssystem typische Flexibilität macht es möglich, die einzelnen Druckköpfe unabhängig voneinander ein- und auszuschalten – je nach den Anforderungen des einzelnen Auftrags. Jeder Druckkopf kann von MPERIA® außerdem so eingestellt werden, dass er eine abweichende (oder die gleiche) Information aufdruckt. Darüber hinaus sind die Druckköpfe über die Breite der Bleche verstellbar und unterstützen somit verschiedenste Blechformate. Diese Funktionen erfüllen nicht nur die Bedürfnisse des Kunden, sondern geben dem Unternehmen außerdem die Möglichkeit, seinen anderen Kunden erweiterte Kennzeichnungsoptionen anzubieten. Systembetreiber haben festgestellt, dass sich die Benutzeroberfläche von MPERIA® viel einfacher bedienen lässt als das bisherige Steuerterminal. Da die Plattform in der Lage ist, einen viel größeren Bestand an Mitteilungsoptionen zu speichern und zu unterstützen, kann das Unternehmen künftig auch seinen Kunden mehr Optionen anbieten und unterschiedliche Kennzeichnungsanforderungen erfüllen. Als zusätzlichen Bonus ermöglicht die Ethernet-Fähigkeit der MPERIA®-Schnittstelle, dass das Steuerterminal für den Druck neben der Steuerung der Produktionslinie platziert werden kann. Im alten System mussten das Steuerterminal und die Druckköpfe direkt miteinander verbunden werden. Der neue Standort ermöglicht einen komfortableren Zugang für die Bediener.