Austausch von Etiketten

Durch die verbesserte Workflow-Effizienz und Kosteneinsparungen möchte ein Hersteller von Lebensmittelzutaten verstärkt mit Matthews zusammenarbeiten.
Das Problem
Corbion, ein führendes Unternehmen im Bereich Lebensmittelzutaten in East Rutherford, New Jersey, druckte 2013 verschiedene Daten und Logos auf über 10.000 Wellkartons pro Tag mittels Schablonendruck für abgepackte Tiefkühllebensmittel vor. Bei Produktionsläufen von unter 100 Kartons brachte das Unternehmen vorgedruckte Etiketten auf leeren Kartons an. Nach einer gründlichen Überprüfung stellte die Geschäftsführung fest, dass beide Kennzeichnungsvorgänge unwirtschaftlich, teuer und veraltet waren – und enorme Mengen an Arbeitskraft und Lagerfläche benötigten.
„Wir hatten oft einen ungenutzten Überschuss an vorgedruckten Kartons, einschließlich Sortierungsproblemen – beispielsweise wurden Produkte in die falschen Kartons verpackt – und viele nichtproduktive Arbeit im Zusammenhang mit diesem Teil des Betriebs“, erzählt Alex Iskander, Continuous Improvement Manager bei Corbion.
Beide Kennzeichnungsmethoden verursachten Workflow-Probleme und unnötige Kosten: Der Schablonendruck kostete 0,04 $ pro Karton und die Etiketten 0,12 $ pro Karton. Corbion benötigte eine modernisierte, an den Bedarf des Unternehmens angepasste Kennzeichnungs- und Markierungslösung bei gleichzeitiger Kosteneinsparung. Die Lösung würde mit den hohen Geschwindigkeiten der Produktionslinie Schritt halten und auch in einer Werksumgebung mit 1,67 °Celsius, die oftmals Luftverunreinigungen am Boden ausgesetzt ist, effektiv arbeiten müssen.
Corbion wählte 2013 schließlich Matthews Marking Systems aus und kehrte 2018 mit dem Wunsch nach weiteren Kartonkennzeichnungslösungen zurück.
Die Lösung
Die Original-Lösung von Matthews für Corbion bestand aus einem bedarfsbasierten Inline-Kartondruck mit präziser Kennzeichnung und Markierung und der Einführung eines effizienteren Druckvorgangs. Sie beinhaltete die Automationsplattform MPERIA® zur Kennzeichnung und Markierung kombiniert mit den Hochauflösungs-Tintenstrahl-Druckköpfen piezo VIAjet™ der T-100 Serie. Diese Lösung machte schließlich die Notwendigkeit eines Vordrucks und einer Lagerung der Kartons im Werk überflüssig.
Die MPERIA-Steuerung ermöglicht es Corbion, Aufschriften für mehrere Produktionslinien mit einer einzigen Touchscreen-Oberfläche zu erstellen und zu speichern. Auch die Etikettenformate aus der früheren Design-Software können nahtlos integriert werden, die Erstellung der Kennzeichnungen ist einfacher und die Mitarbeiter können Aufschriften schnell ändern und bearbeiten. Das System verhindert zudem Markierungsfehler und damit zusammenhängende falsch verpackte Kartons.
Die VIAjet-Drucker der T-Serie speichern und drucken alle Chargennummern, Kartonzähl-Kennungen sowie Produktionsdaten und -zeiten direkt auf poröse Materialien. Sie sind mit einem automatischen Reinigungssystem ausgestattet, das Tinte wiederverwertet und den Tintenverbrauch minimiert, was sie kosteneffizienter macht. Außerdem wird die Tinte speziell für kalte Temperaturen hergestellt und die im Kennzeichnungssystem eingebauten Erhitzer stellen sicher, dass die Tinte vor dem Aufsprühen flüssig bleibt – ohne eine feststellbare Wärme zu erzeugen oder sich auf die Umgebung auszuwirken.
Die Ergebnisse
Seit der Implementierung 2013 reduzierte Corbion das Inventar an vorgedruckten Kartons, machte Lagerfläche frei und senkte die aufgrund von Fehlern bei der Kartonverpackung entstandenen Personalkosten. Auch die Druckkosten konnten um 0,038 $ pro schabloniertem Karton und 0,118 $ pro etikettiertem Karton drastisch gesenkt werden. Insgesamt erzielte das Unternehmen jährliche Kosteneinsparungen von über 80.000 $, und das neue System machte sich bezahlt.
Da MPERIA als zentrales Steuerungssystem für mehrere Druckköpfe und Produktionslinien dient, ist die Lösung gemeinsam mit sich verändernden Bedürfnissen von Corbion gewachsen. Zwei Jahre nach der ersten Einführung ergänzte das Werk beispielsweise die thermischen Tintenstrahldrucker mit hoher Auflösung VIAjet™ der L-Serie L12 von Matthews für den Druck von Chargen- und Datumscodes. Diese Ergänzung konnte aufgrund der inhärenten Steuerungsmöglichkeiten von MPERIA problemlos in die bestehende Produktionslinie integriert werden.
Jahre nach Corbions Erstimplementierung brachte Matthews Marking die “E”-Version der Drucker der T-Serie auf den Markt. Der verbesserte Drucker arbeitet um 25 % schneller als frühere Modelle und kann bei gleich hohem Kontrast der Kennzeichnungen, Aufschriften und Grafiken fast zweimal so weit von der Zieloberfläche entfernt aufgestellt werden. Durch den größeren Abstand wird die Berührungsgefahr von Karton und Druckkopf minimiert, wodurch Staubbildung auf den Tintendüsen verhindert, die Wartungsarbeiten reduziert und die Lebensdauer der Druckköpfe verlängert werden.
Iskander ist mit den Ergebnissen beider Implementierungen sowie mit dem Service nach der Installation höchst zufrieden und hat Matthews Marking innerhalb des Corbion-Netzwerks weiterempfohlen. „Ich habe meinen Kollegen unseren Erfolg mit den Systemen von Matthews bei Gesellschafterversammlungen sowohl für Nordamerika als auch weltweit präsentiert, und einige sind nun dabei, ähnliche Lösungen von Matthews zu kaufen oder dies zu planen.“
Für weitere Informationen über die MPERIA-Software und die piezoelektrischen Tintenstrahldrucker mit hoher Auflösung von Matthews Marking Systems kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail an [email protected]