Kennzeichnung von Fahrzeugteilen

Die Herausforderung
Ein branchenführender Hersteller von Fahrzeug-Strukturbauteilen aus Stahl war auf der Suche nach einer Möglichkeit, um Längsträger von Lkw-Rahmen, die im eigenen Werk in Roanoke, Virginia hergestellt wurden, mit alphanumerischen Zeichen zu versehen. Die Längsträger müssen nach ihrer Herstellung bei der Beförderung in ein Freilager auf drei Seiten gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung ermöglicht eine schnelle und einfache Identifizierung der Produkte durch die Stapelfahrer, wenn sie zum Versand aus dem Lager entfernt werden. Die Anforderungen des Unternehmens beinhalteten:

Druckköpfe, die variable alphanumerische Daten in mehreren Kombinationen drucken können
Fähigkeit, eine kontrastreiche, einfach lesbare, klare Kennzeichnung zu erzeugen, die groß genug ist, um aus der Ferne gelesen werden zu können
Haftbarkeit der Tinte auf Stahl
Abstimmungsfähigkeit der drei Druckköpfe, die zur Kennzeichnung der Oberflächen ausfahren und nach Abschluss wieder einfahren, während das Produkt an ihnen vorbeitransportiert wird
Universalregler zur Einstellung und Steuerung der Druckkopfbewegung, des Zeitablaufs der Kennzeichnung und der Auswahl der Aufschrift

Die Lösung von Matthews
Das Engineered Solutions Team von Matthews empfahl das Großschrift-Drop-on-Demand (DOD)-Kennzeichnungssystem aus drei VIAjet™ Druckern der V-Serie, die oben, links und rechts angeordnet sind. Diese drei 32-Ventil-Druckköpfe 8000+ wurden entlang des Transportbands angebracht. Die Druckköpfe von Matthews weisen eine Mikroventildüsentechnologie auf, welche den Tintenverbrauch senkt und gleichzeitig bei hoher Geschwindigkeit hochwertige, klare Kennzeichnungen in der Größe von 3,175 mm bis 127 mm erzeugt. Die empfohlene Tinte – SCP-901A – haftet an Stahl und hält den extremen Umgebungsbedingungen der Freilagerung stand. Der Zeitablauf des Ausfahrens der Druckköpfe zum Drucken der Aufschriften wird von der pneumatisch betriebenen Automatisierungsplattform MPERIA zur Kennzeichnung und Markierung von Matthews gesteuert. MPERIA ist auch mit dem System zur speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) des Förderbands verknüpft, um die Kennzeichnung mit den wichtigsten Ereignispunkten zu synchronisieren, während die Längsträger mit Geschwindigkeiten von bis zu 41,148 m/min transportiert werden. Des Weiteren kommuniziert MPERIA mit dem Manufacturing Execution System (MES) des Werks, um die korrekten Aufschriftdaten für einen bestimmten Produktionslauf zu erhalten.