Laserkennzeichnung in Medizin und Pharma
UV-Laserbeschriftung mit dem MPERIA® System – präzise, schonend, dauerhaft. Ideal geeignet für die Medizin- und Pharmaindustrie. Der MPERIA® UV-Laser ermöglicht hochpräzise UV Laserbeschriftung auf empfindlichen Materialien – ganz ohne thermische Belastung. Ideal für Kunststoffe, Folien oder Pharma-Verpackungen.
UDI‑konforme UV-Laserkennzeichnung ohne Materialschädigung
In der Medizin- und Pharmabranche sind eindeutige, dauerhafte Kennzeichnungen von essenzieller Bedeutung – von chirurgischen Instrumenten und Implantaten bis hin zu Verpackungen.Die Unique Device Identification (UDI) verpflichtet Hersteller, medizinische Produkte mit einem einmaligen, rückverfolgbaren Code zu markieren, der über die gesamte Lieferkette eindeutig identifizierbar bleibt. Diese Kennzeichnung muss dauerhaft und zuverlässig lesbar sein – eine Anforderung, die oft nur mit Laserbeschriftung erfüllt werden kann.
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Die Vorteile auf einen Blick
Kontrastreiche und präzise Kennzeichnung
Mit einer Wellenlänge von nur 355 nm ermöglicht der UV-Laser gestochen scharfe, kontrastreiche Markierungen – ideal für Kunststoffe, flexible Folien, pharmazeutische Verpackungen und medizinische Komponenten.
UDI-konform und rückverfolgbar
Dank der hohen Präzision eignet sich die UV‑Laserkennzeichnung optimal für die Umsetzung von UDI‑Codes. Medizinische Produkte bleiben über ihre gesamte Lebensdauer eindeutig identifizierbar und rückverfolgbar.
Zuverlässiger 24/7-Betrieb
Die MPERIA® UV‑Lasersysteme verfügen über eine versiegelte Laserquelle mit minimalem Verschleiß. Sie sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit bei minimalem Wartungsaufwand.
Nachhaltig & emissionsfrei
Ohne Tinte, Chemikalien oder Kühlgase ist der UV-Laser nicht nur umweltfreundlich, sondern auch sauber und sicher für sensible Produktionsbereiche wie Medizintechnik oder Lebensmittelverpackung.
Kaltes Markierverfahren
Durch die kaum vorhandene thermische Einwirkung entstehen keine Schmauchspuren, Mikrorisse oder Verformungen – selbst bei extrem empfindlichen oder filigranen Substraten.
OptiBeam™-Technologie
Die optional erhältliche OptiBeam™-Technologie ermöglicht ein Markierfeld von bis zu 1000 x 1000 mm – ohne Abstriche bei der Markierqualität.
Ideal für Reinraum‑ und Pharmaproduktionen
Da keine Partikel, Dämpfe oder Abfälle entstehen, ist das Verfahren optimal für sensible Produktionsumgebungen wie Reinräume, OP‑nahe Bereiche oder pharmazeutische Fertigungslinien geeignet.
Abriebfeste und dauerhafte Markierungen
Die Laserkennzeichnung ist beständig gegenüber Abrieb, Reinigungs‑ und Sterilisationsprozessen.
Damit erfüllt sie zuverlässig die hohen Qualitäts‑ und Haltbarkeitsanforderungen der Medizintechnik und Pharmaindustrie.
Reduzierte Betriebskosten (TCO)
Durch den Wegfall von Verbrauchsmaterialien und die hohe Systemverfügbarkeit sinken laufende Kosten deutlich. Gleichzeitig werden ungeplante Stillstände durch leere Tinten, verstopfte Düsen oder Materialwechsel vermieden.
Herausforderungen in der Medizin- und Pharmakennzeichnung
Strenge Standards für die Produktkennzeichnung
n der Medizintechnik und Pharma-Branche gelten besonders strenge Standards an die Produktkennzeichnung.Patientensicherheit und Rückverfolgbarkeit stehen an erster Stelle. Instrumente und Geräte müssen eindeutig markiert und auch nach Jahren noch identifizierbar sein – beispielsweise, um Chargennummern, Seriennummern, Haltbarkeitsdaten oder Herstellinformationen jederzeit auslesen zu können.UDI-Codes (z. B. als Data-Matrix-Code) sind hierfür international vorgeschrieben.
Gleichzeitig sind viele Medizinprodukte schwer zu kennzeichnen: Chirurgische Instrumente aus Edelstahl dürfen durch die Markierung nicht ihre Korrosionsbeständigkeit verlieren, flexible Kunststoffkatheter oder Blisterverpackungen dürfen keinesfalls durch Hitze verformt oder beschädigt werden. Herkömmliche Methoden stoßen an Grenzen:Etiketten oder Tinten können sich im sterilen Umfeld ablösen oder verblassen und Verunreinigungen verursachen.Mechanische Gravuren wiederum beeinträchtigen die Oberfläche und begünstigen Korrosion. Auch konventionelle Laser (z. B. Faser- oder CO2-Laser) bringen häufig zu viel Wärme ein, was bei dünnen Folien, Verkapselungen oder Elektronikbauteilen zu Schmauchspuren, Rissen oder Schmelzpunkten führen kann.
Die Anwendungsfälle:
- Chirurgische Instrumente und Implantate:Dauerhafte Direktmarkierung von Instrumenten und Implantaten mit UDI‑konformen DataMatrix‑Codes und Klarschrift – biokompatibel, gut lesbar und sterilisationsbeständig.
- Pharmazeutische Primär‑ & Sekundärverpackungen:Kontaktlose Kennzeichnung von Blistern, Spritzen oder Fläschchen mit Chargen‑ und Verfallsdaten – ohne Materialschädigung, Perforation oder Schmelzen.
- Kunststoffteile & Elektronik in Medizinprodukten:Schonende UV‑Laserkennzeichnung von Gehäusen, Kabeln, Leiterplatten und Sensoren – kontrastreich, dauerhaft und ohne Oberflächenschäden oder Zusatzstoffe.
Die Konsequenz:
Es bedarf einer Kennzeichnungstechnologie, die höchste Auflösung und Beständigkeit erreicht, dabei aber ohne Materialstress und Zusatzstoffe auskommt. Genau hier setzt der UV-Laser als ideale Lösung an.