Die Leistung der Tinte wirkt sich nicht nur auf das Erscheinungsbild der Druckmarkierung aus. Sie beeinflusst auch die Lesbarkeit, die Haftfestigkeit, die Zuverlässigkeit der Druckköpfe, die Wartungshäufigkeit und die Betriebszeit der Anlage. Matthews-Tinten werden im eigenen Haus entwickelt, wobei Komponenten verwendet werden, die speziell auf die Kompatibilität mit Matthews-Geräten und Produktionssubstraten ausgewählt wurden. Die Rezepturen werden anhand realer Druckkopf- und Anwendungsbedingungen validiert, anstatt auf allgemeine Tintenformulierungen zurückzugreifen.
Matthews bietet eine breite Palette an Tintenlösungen für unterschiedlichste Produktionsanforderungen. Das Sortiment umfasst schnell trocknende Lösemitteltintent, kautschukhärtende Farben, thermochrome Spezialtinten, umweltfreundliche Formulierungen sowie Tinten für poröse und nicht poröse Materialien. sDarüber hinaus stehen VOC-arme bzw. VOC-freie Schnelltrocknungstinten, wasser- und alkalisch entfernbare Tinten, Mil-Spec A-A-208-konforme Formulierungen, FDA-konforme Tinten für den indirekten und direkten Lebensmittelkontakt sowie wasserbeständige Pigmenttinten zur Verfügung. Mit sich verändernden Anwendungsanforderungen, neuen Materialien und strengeren gesetzlichen Vorgaben entwickelt Matthews kontinuierlich neue Tintenformulierungen, um den Anforderungen moderner Produktionsumgebungen gerecht zu werden.
Wenn eine Standardformulierung nicht den Anforderungen entspricht, kann Matthews eine maßgeschneiderte Tinte für das jeweilige Substrat und die jeweilige Anwendung entwickeln. Dies ist besonders in Umgebungen wichtig, in denen Trocknungsgeschwindigkeit, Haftung, Abriebfestigkeit, Entfernbarkeit, gesetzliche Vorschriften oder Betriebsbedingungen die Standardoptionen an ihre Grenzen bringen. Matthews testet seine Tinten zudem über einen breiten Temperaturbereich und entwickelt sie so, dass sie in allen Matthews-Druckern eingesetzt werden können. Dies trägt dazu bei, eine gleichbleibende Druckqualität zu gewährleisten und die Wartungsintervalle besser planbar zu machen.
Da Matthews sowohl die Tinten als auch die Kennzeichnungssysteme entwickelt, werden Tinte, Druckkopf und Substrat als aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem betrachtet und nicht als voneinander unabhängige Komponenten. Dadurch lassen sich Düsenverstopfungen reduzieren, ungeplante wartungsbedingte Stillstände minimieren und eine gleichbleibend hohe Produktionsleistung sicherstellen.
Zusätzlich tragen globale Distributionszentren und die standardmäßige Lieferung lagerhaltiger Ersatzflüssigkeiten innerhalb von zwei Werktagen dazu bei, versorgungsbedingte Produktionsunterbrechungen zu reduzieren.