Klares Druckbild, geringer Wartungsaufwand, stärkere Markenpräsenz
Die bisher eingesetzte Valve-Jet-Markierungstechnologie konnte die Anforderungen nicht mehr erfüllen. Das Druckbild war unscharf, die Auflösung war begrenzt, und die manuelle Reinigung der Druckköpfe führte regelmäßig zu Produktionsausfällen.
Wie ROMA die Inline-Kennzeichnung und -Etikettierung automatisiert und dabei gleichzeitig die Druckqualität verbessert und den Wartungsaufwand reduziert hat.
Die Herausforderung
Bisher eingesetzte Etikettiertechnik: hoher Aufwand und begrenzte Wirkung
Die bisher eingesetzte Valve-Jet-Markierungstechnologie konnte die Anforderungen nicht mehr erfüllen. Das Druckbild war unscharf, die Auflösung war begrenzt und die manuelle Reinigung der Druckköpfe führte regelmäßig zu Produktionsausfällen. Gleichzeitig blieb das Potenzial der vorübergehenden Markenpräsenz auf der Baustelle ungenutzt. Für ROMA war klar, dass eine Lösung gesucht wurde, die technische Zuverlässigkeit mit einem hochwertigen, gleichmäßigen Druckbild verbindet und sich ohne zusätzlichen Aufwand in die Produktionslinie integrieren lässt.
Die Lösung
MPERIA V-Serie von Matthews Marking Systems
Die Entscheidung fiel auf Matthews Marking Systems. Heute kommen vier „Drop-on-Demand“- Tinte -Drucker der MPERIA V-Serie zum Einsatz, die über eine Logo-Platte präzise aufeinander ausgerichtet sind. Das System wird von einer zentralen MPERIA 12′′-Steuerung gesteuert. Bereits in der Planungsphase der neuen Produktionslinie wurde die Kennzeichnung berücksichtigt und gemeinsam mit dem Anlagenintegrator umgesetzt – eine wichtige Voraussetzung für eine reibungslose Integration.
Das Ergebnis ist eine Inline-Markierung, die ohne manuelles Eingreifen auskommt und im Takt der Produktionslinie arbeitet. Täglich werden mehrere hundert PURO-2-Verpackungen hergestellt, einschließlich individueller Kennzeichnung.
Die Ergebnisse
V-Serie: Einfache Beschriftung bei geringem Wartungsaufwand
Ein wesentlicher Vorteil der V-Serie ist ihr geringer Wartungsaufwand. Automatische Spülventile verhindern das Austrocknen der Tinte und reduzieren den Reinigungsaufwand auf ein Minimum. Produktionsunterbrechungen werden vermieden, die Anlagenverfügbarkeit steigt. Sascha Späth aus dem Bereich Industrial Engineering bei ROMA bestätigt: „Das abendliche Spülen der Druckköpfe ist ein schneller, unkomplizierter Vorgang, der sich problemlos in den Arbeitsalltag integrieren lässt.“
Die präzise Ausrichtung der Druckköpfe sorgt zudem für ein gleichmäßiges, sauberes Druckbild – ein deutlicher Unterschied zur bisherigen Lösung mit lose angeordneten Einzeldruckern. Dadurch ist die Kennzeichnung nicht nur technisch zuverlässig, sondern auch optisch hochwertig.
Nahtlose Integration: Einfacher Anschluss an bestehende Automatisierungs- und Steuerungskonzepte
Die MPERIA-Plattform ermöglicht die zentrale Steuerung aller Druckprozesse. ROMA verfügt mittlerweile über mehr als 100 Drucklayouts, die je nach Auftrag automatisch ausgewählt werden. Umrüstzeiten entfallen, Fehlerquellen werden minimiert. Die offene Systemarchitektur ermöglicht eine einfache Anbindung an bestehende Automatisierungs- und Steuerungskonzepte sowie eine spätere Skalierung auf weitere Linien oder Standorte.
Diese einfache Integration war für ROMA ein entscheidender Faktor. Die Kennzeichnung erfolgt heute vollständig inline – ohne zusätzliches Bedienpersonal, ohne separate Arbeitsstationen und ohne den Produktionsfluss zu beeinträchtigen.
Wirksames Werbemittel: Mehr Markenpräsenz direkt auf der Baustelle
PURO 2-Kisten bleiben nach der Installation noch mehrere Wochen lang sichtbar. ROMA nutzt diese Phase gezielt für das Marken Schnittstellen. Das deutlich aufgedruckte Logo dient als vorübergehendes, aber wirkungsvolles Werbemedium direkt auf der Baustelle. Marketingleiter Tobias Löhner betont: „Die Sichtbarkeit des Logos auf der Baustelle ist ein starker, zielgerichteter Werbekanal. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des gesamten Marketingkonzepts.“

Die perfekte Ergänzung: Automatische Beschriftung auf der Rückseite
Neben dem Direktdruck setzt ROMA für die automatische Etikettierung auf die MPERIA A-Serie T43. Auf die Rückseite jeder PURO-2-Verpackung wird ein dauerhaft haftendes Etikett mit Produkt- und Rückverfolgbarkeitsdaten aufgebracht. Auch dieses System ist vollständig in das MPERIA-Steuerungssystem integriert und überzeugt durch niedrige Betriebs- und Wartungskosten.
Fazit: Zahlreiche technische Vorteile in Verbindung mit strategischem Mehrwert
Mit der Entscheidung für „ Matthews Marking Systems “ hat ROMA nicht nur eine technische Herausforderung gemeistert, sondern auch einen echten Mehrwert geschaffen. Heute ist die Kennzeichnung hochwertig und einfach, zuverlässig und wartungsarm. Sie lässt sich nahtlos in den Fertigungsprozess integrieren und stärkt gleichzeitig die Markenpräsenz dort, wo sie sichtbar ist – auf der Baustelle. Die Installation weiterer Systeme an den Standorten Burgau und Rostock unterstreicht, dass das Unternehmen von den langfristigen Vorteilen der Lösung überzeugt ist.
Moderne Etikettierung ist somit mehr als nur eine lästige Pflicht – sie kann zu einem strategischen Instrument für Effizienz, Qualität und Markenstärke werden. Sascha Späth: „Der Automatisierungsgrad und die Gesamtleistung der Anlage konnten durch die Zusammenarbeit mit Matthews Marking Systems deutlich gesteigert werden.“
Über Roma KG
Die ROMA KG gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Herstellern von Sonnenschutzsystemen in Europa. Die Rollläden, Jalousien und Textilmarkisen des Unternehmens stehen für Qualität, Funktionalität und Design. Mit dem direkt in die Fassade integrierten Befestigungssystem PURO 2 hat ROMA zudem ein Produkt etabliert, das technische Vorteile mit besonderer Sichtbarkeit auf der Baustelle verbindet. Genau diese Sichtbarkeit wollte ROMA gezielt nutzen – mit einer Kennzeichnungslösung, die sich einfach, wartungsarm und nahtlos in die automatisierte Fertigung integrieren lässt.