Chargencodierung auf Primärverpackungen

Aufgrund der täglichen Herausforderungen durch übermäßige Einstellungs- und Ausfallzeiten der bestehenden Chargencodierer war JCS Global Distribution auf der Suche nach einem effizienteren System.
Das Problem
JCS Global Distribution in Saddle Brook, New Jersey benutzte tintenstrahlbasierte Codiergeräte für den Aufdruck von Chargennummern und Datumscodes auf einer Vielzahl von Kartonverpackungen mit Bedruckstoffen wie Hochglanz-, Metall- oder stark pigmentierten Beschichtungen. In dem Werk werden gelegentlich auch Plastikdosen und -flaschen gekennzeichnet. Für eine effektive Anwendung muss ein Chargencodierer die benötigten Informationen mit einer Geschwindigkeit von 20 Kartons pro Minute drucken. Dies war jedoch nicht die Geschwindigkeit, mit der hier gearbeitet wurde.
„Wir haben täglich bis zu einer Stunde nur mit dem Versuch zugebracht, die Tintenstrahldrucker zum Laufen zu bringen – manchmal sogar noch viel länger“, erinnert sich Clifford Potters, Operations Manager bei JCS. „Sie waren sehr unzuverlässig und mussten ständig gereinigt werden, was nicht nur eine schmutzige und zeitraubende Angelegenheit war, sondern auch zu keiner besseren oder zuverlässigeren Leistung führte.“
Potters und andere Führungskräfte waren sich einig, dass die Produktionsausfallzeit in einem Betrieb, der täglich Tausende von Produkten verpackt, rechtfertigte, eine neue, zuverlässigere Kennzeichnungslösung zu suchen.
Die Lösung
Potters suchte zunächst online nach Chargenkennzeichnungslösungen. „Ich suchte im Internet nach Unternehmen, die Codiergeräte verkauften, und habe einige gefunden“, erzählt er. „Aber die meisten waren im Ausland und keinem war es möglich, zu uns zu kommen und das Produkt vorzuführen oder mich zumindest mit einer echten Person sprechen zu lassen.“
Potters kontaktierte Matthews Marking per E-Mail, um die angebotenen Optionen zu erfragen. Kurz darauf wurde er von Tom Milot, einem Kundenbetreuer von Matthews Marking, kontaktiert. Die beiden sprachen über die Probleme von JCS Global Distribution, und Milot traf Vorkehrungen, um persönlich ein thermisches Tintenstrahldrucksystem für eine Demonstration vor Ort mitzubringen.
Da JCS eine hohe Auflösung bei großer Geschwindigkeit benötigt, ist das VIApack-System die ideale Lösung für das Unternehmen – besonders für die Kennzeichnung von Verpackungen mit Chargen- und Datumscodes, festgelegten und variablen Aufschriften, Grafiken und Strichcodes. VIApack beinhaltet den thermischen Tintenstrahl-Druckkopf der VIAjet™ L-Serie, eine Fotozelle und die Montage-Hardware. Außerdem ist es mit der Automationsplattform MPERIA® zur Kennzeichnung und Codierung ausgestattet, über die mit Hilfe eines Touchscreens der Drucker gesteuert sowie die Erstellung und Bearbeitung der Aufschriften gehandhabt wird. Dies macht das System zu einer einsatzfähigen Komplettlösung, die einfach in die Produktionslinie integriert werden kann.
Das VIApack-System bewältigt die Druckraten des Betriebs problemlos, da die Kennzeichnung mit Hochauflösungsdruck (600 x 600 dpi) bei Geschwindigkeiten von bis zu 60,96 m/min oder mit einem Druck von 600 x 75 dpi mit Hochgeschwindigkeiten von bis zu 505,97 m/min konfiguriert werden kann. Was die Sauberkeitsansprüche betrifft, so nutzt L12 eine patronenbasierte Tintenversorgung, ähnlich jener von Desktopdruckern. Milot empfahl auch die schnelltrocknende Tinte LS-6023 von Matthews Marking, die auf einer Vielzahl von Kartonoberflächen angewendet werden kann.
„Tom war kurz darauf bei uns und demonstrierte uns ein sehr zuverlässiges und komplettes System. Alle anderen Anbieter waren nicht bereit, zu uns zu kommen und die Anwendung des Produktes an unseren eigenen Verpackungskartons zu demonstrieren“, erinnert sich Potters. „Es war etwas ganz Anderes, persönlich in unserem Gebäude in das System eingeschult zu werden und die Möglichkeit zu haben, den Chargencodierer vor dem Kauf zu verwenden und zu testen.“
Die Ergebnisse
Seit der Installation konnte JCS Global Distribution laut Potters über 99 % der zuvor im Betrieb entstandenen Ausfallzeit beseitigen. Zusätzlich wurde die Einstellungszeit um 95 % gesenkt, und die mehrsprachige Oberfläche des MPERIA-Touchscreens vereinfacht auch die Einschulung der Mitarbeiter.
„Das System ist eine zuverlässige Komplettlösung. Wir können nun einfach jede Einheit hochfahren, die Farbkartusche einsetzen und fertig“, erzählt er. „Außerdem hat sich die gesamte Produktion enorm gesteigert, da wir nicht mehr abbrechen müssen, um die alten Drucker zu warten oder zu reinigen. Zeit ist schließlich Geld. Wir können unsere Aufträge nun ohne Verzögerungen durch Versuche, die alten Systeme zu warten, durchführen.“
Potters und Soos hatten ursprünglich prognostiziert, dass sich das neue VIApack-System aufgrund der gesteigerten Zuverlässigkeit und Produktivität innerhalb von vier Monaten amortisieren würde. Diese Erwartung wurde mittlerweile auf zwei Monate nach unten korrigiert.
„Durch das neue System konnten wir Produktionszeit gewinnen und weniger Mitarbeiter einsetzen, wodurch weniger Gesamtbetriebskosten entstehen. Unsere Ziele wurden bei weitem übertroffen“, erklärt Potters. „Die Lösung von Matthews Marking hat es uns ermöglicht, bei angemessenen Kosten produktiv zu bleiben.“