Etikettenersatz bei Versandverpackungen: Direktdruck statt Etikettenchaos

Herausforderung: Etikettenersatz bei Versandverpackungen

Ein bekannter Hersteller aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie stand vor der Aufgabe, Etiketteninformationen effizienter auf Versandverpackungen zu bringen. Konkret benötigte das Unternehmen eine Inline-Drucklösung, die es ermöglicht, alphanumerische Codes und GTIN-Barcodes beidseitig direkt auf die Wellpappe zu drucken – ohne den Einsatz klassischer Etiketten.

Eine zusätzliche Anforderung bestand darin, die vorhandene Softwarelösung – ClearOrbit Label Manager (CLM) – weiterhin für die Erstellung und Verwaltung der Druckinhalte zu verwenden. Dadurch sollte sichergestellt werden, dass alle Verpackungsinformationen konsistent und zuverlässig in den Produktionslinien umgesetzt werden.

Die Lösung: MPERIA® und Piezo-Inkjet-Drucktechnologie der T-Serie

Matthews Marking Systems entwickelte eine maßgeschneiderte Lösung, bestehend aus der Kennzeichnungsplattform MPERIA® und den hochauflösenden VIAjet™ T-Serie Piezo-Druckern. Für jede der vier Produktionslinien kamen ein MPERIA®-Controller und ein 4-Zoll-Druckkopf zum Einsatz. Diese ermöglichen es, alle Verpackungen direkt und beidseitig mit hoher Auflösung zu bedrucken.

MPERIA® lässt sich problemlos an vorhandene Systeme anbinden, inklusive der CLM-Software. Druckinhalte werden automatisiert übernommen und zentral gesteuert, was manuelle Eingriffe deutlich reduziert. Die T-Serie sorgt für präzise Druckergebnisse auf Wellpappe – auch bei hohen Liniengeschwindigkeiten.

Darüber hinaus ist das System modular aufgebaut, sodass zukünftige Erweiterungen, etwa zusätzliche Linien oder neue Produkte, unkompliziert integriert werden können.

Ergebnis: Effiziente Direktkennzeichnung spart 80.000 Dollar jährlich

Durch die Einführung des MPERIA®-Systems in Kombination mit der T-Serie konnte der Hersteller seine Etikettierungsprozesse nachhaltig optimieren. Der Etikettenersatz bei Versandverpackungen führte nicht nur zur Eliminierung von Etikettenmaterialien, sondern ermöglichte auch den direkten Druck auf Wellpappe – vollständig inline und ohne zusätzliche Arbeitsschritte.

Die Einsparungen waren deutlich messbar:

  • Die Kosten für bedruckte Kartons sanken um 38 $ pro 1.000 Stück
  • Für vormals etikettierte Kartons sogar um 118 $ pro 1.000 Stück
  • Insgesamt spart das Unternehmen dadurch rund 80.000 $ pro Jahr

Zusätzlich wurde wertvoller Lagerplatz frei, da vorbedruckte Kartons nicht mehr bevorratet werden müssen. Auch die Fehleranfälligkeit bei falschen Etiketten oder Verpackungen wurde reduziert, was wiederum zu einem geringeren Aufwand in der Nachbearbeitung führte.

Ein weiterer Vorteil liegt in der zentralisierten Steuerung der Druckprozesse: Alle Linien lassen sich über MPERIA® effizient verwalten, während die bestehende CLM-Software weiterhin als zentrales Tool für die Nachrichtenerstellung genutzt wird. Dadurch bleibt der Produktionsprozess durchgängig konsistent – bei gleichzeitig höherer Flexibilität und geringerem Schulungsaufwand für das Personal.

Insgesamt hat der Hersteller mit der neuen Lösung nicht nur seine Kennzeichnungskosten erheblich gesenkt, sondern auch seine Produktionsprozesse standardisiert, digitalisiert und zukunftssicher aufgestellt – bereit für neue Produkte und steigende Anforderungen

👉Weitere Informationen erhalten Sie unter matthewsmarking.de oder per E-Mail an [email protected].