Herausforderung: Etikettenbasierte Kennzeichnung war zu fehleranfällig und kostenintensiv
Ein internationaler Hersteller kosmetischer Produkte suchte nach einer effizienteren Lösung für die Sekundärverpackungskennzeichnung in der Kosmetikbranche. Bislang wurden selbstklebende Etiketten manuell auf die Verpackungen aus Wellpappe angebracht – ein zeitaufwändiger Prozess mit hohem Fehlerrisiko.
Das Ziel war, sämtliche Produktinformationen – darunter Chargennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum, Artikelangabe und Logo – direkt und ohne Etiketten auf die Verpackung zu drucken. Dabei sollten die Druckqualität sowie die Produktionsgeschwindigkeit erhalten bleiben. Außerdem sollte das System skalierbar und zukunftssicher sein.
Lösung: Direktdruck mit der VIAjet™ L-Serie und zentraler Steuerung über MPERIA®
Matthews Marking Systems implementierte eine Lösung zur direkten Kodierung von Sekundärverpackungen, bestehend aus der MPERIA®-Plattform zur Kennzeichnungsautomatisierung und einem TIJ-Drucksystem der VIAjet™ L-Serie.
Die zentrale Steuerung über MPERIA® ermöglicht es dem Bedienpersonal, vorprogrammierte Layouts wie Chargencodes, MHD oder Produktdaten schnell und fehlerfrei auszuwählen – ohne aufwendige Schulung. Darüber hinaus unterstützt das System auch mehrsprachige Layouts und ist modular erweiterbar, etwa um zusätzliche Druckköpfe bei höherem Durchsatz.
Technisch basiert die Lösung auf einem L50-Druckkopf mit 50,8 mm Breite und einer kartuschenbasierten Tintenversorgung. Der Thermo-Tintenstrahldrucker wurde direkt auf der vorhandenen Kartonverschließmaschine installiert und druckt mit einer Auflösung von 600 x 600 dpi bis zu zehn Schachteln pro Minute – in Qualität vergleichbar mit bisherigen Etiketten.
Durch die präzise Steuerung via MPERIA® lassen sich Produktdaten aus bestehenden Layouts zuverlässig abrufen und ohne manuelle Eingabe drucken. Die Wartung des Systems ist minimal: Neben dem Kartuschenwechsel (in unter 20 Sekunden) ist lediglich eine gelegentliche Reinigung erforderlich.
Die Installation war in weniger als einem Tag abgeschlossen – ohne Eingriffe in bestehende Systeme.
Ergebnisse: Reduzierte Kosten, weniger Fehler, schneller ROI
Dank der automatisierten Sekundärverpackungskennzeichnung in der Kosmetikbranche eliminierte der Hersteller die Notwendigkeit für Etiketten, manuelle Aufbringung sowie Etikettenlagerung vollständig. Zusätzlich entfielen 95 % des bisherigen Personalaufwands für Druck und Etikettierung.
Die direkte Verpackungskodierung führte zu einer Einsparung von jährlich 15.000–20.000 USD. Die Investition in das System amortisierte sich bereits nach vier Monaten. Darüber hinaus wurden Druckfehler, Ausfallzeiten und Etikettenabfälle deutlich reduziert – mit langfristigem Effekt auf Effizienz und Produktionssicherheit.
👉Weitere Informationen erhalten Sie unter matthewsmarking.de oder per E-Mail an [email protected].